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Traumhafte Aussichten für Mee(h)rwoller

Das Sozialwesen – was für ein Wesen ist das denn?

Der abstrakte Begriff Sozialwesen deckt einen riesigen Bereich ab, und es lohnt sich, einmal genau zu schauen, was sich hinter diesem Sozialwesen eigentlich genau verbirgt. Wer könnte das schon aus dem Effeff sagen? Menschen aus verschiedenen Bereichen verstehen unter Sozialwesen womöglich etwas völlig Unterschiedliches. Für die einen steht das Sozialwesen für reale Jobs, andere verstehen darunter einen Bereich bestimmter Studiengänge, und wieder andere legen vielleicht den Fokus auf das Sozialwesen als Teil eines Staatsgefüges.

 

Was jedem inzwischen klar sein dürfte: Es gibt zahlreiche Jobs im Sozialwesen, und Fachkräfte werden händeringend gesucht. Zu diesen Jobs gehören unter anderem Erzieher, Sozialarbeiter, Heil- und Sozialpädagogen, Heilerziehungspfleger, Motopäden, Sozialbetreuer, Kinderpfleger oder auch Arbeitserzieher. Hinzu kommen die vielen Jobs als Helfer oder Assistent im Sozialwesen.

Sinn, Zweck und Aufgaben des Sozialwesens

Das Sozialwesen gehört zu den wesentlichen Aufgaben eines Staates und ist eine bedeutende Säule der sozialen Marktwirtschaft. Im Sozialwesen werden die soziale Arbeit und die soziale Praxis zusammengefasst – immer eng verknüpft mit dem Sozialsystem eines sozialen Staatssystems. In Deutschland ist das Sozialwesen sogar im Grundgesetz verankert, und zwar in Artikel 20 Absatz 1, wo von einem sozialen Bundesstaat die Rede ist. Das bedeutet, dass jeder Mensch, der sich in einer gravierenden Notlage befindet, fordern kann, dass ihm der Staat helfend zur Seite steht.

 

Die Form der sozialen Arbeit etwa lässt sich in drei Kategorien unterscheiden:

  • Einzelfallarbeit (zur Verbesserung individueller Lebensverhältnisse)
  • Gemeinwesenarbeit (zur Verbesserung sozialräumlicher Strukturen)
  • Soziale Gruppenarbeit (zur Entwicklung sozialer Kompetenzen)

Allgemeine Aufgaben des Sozialwesens sind Fürsorge – wie etwa Alten- und Jugendhilfe – und Vorsorge, wozu Sozialversicherungen und die Beamtenvorsorge gehören. Hilfe aus dem Sozialwesen kann Geld sein, aber auch Sach- oder Dienstleistungen. Wer was oder wie viel, wann und unter welchen Bedingungen für wie lange erhält, das regelt die Sozialgesetzgebung. Maßgeblich für viele Bereiche sind die Vorschriften des zwölfteiligen SGB, wohinter sich das Wort Sozialgesetzbuch verbirgt.

Die spannende Entwicklung des Sozialwesens

Der Mensch mag schon immer ein soziales Wesen gewesen sein – doch das moderne Sozialwesen beruht auf einer relativ jungen Entwicklung. Nachdem der Mensch sesshaft geworden war, entwickelten sich aus Völkern irgendwann Staaten mit Herrschern und steuereintreibenden Verwaltungen. Nachdem die Staaten ihre Untertanen zunächst vor allem ausbeuteten, entdeckten manche schließlich – unter anderem aufgrund von Miss- und Aufständen – auch ihre soziale Ader und wandelten sich in Sozialstaaten um.

 

Eine staatlich gesteuerte Fürsorge entstand. Zu den Errungenschaften im Sozialwesen gehören etwa Krankenkassen, Sozialhilfen, das Rentensystem sowie Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen. Deutschland ist heute einer von vielen Sozialstaaten. Neben den öffentlichen und freien Träger sind inzwischen auch immer mehr private Träger Teil des Sozialwesens.

Das Sozialwesen – Gebiet mit vielen Arbeitsfeldern

Die Arbeitsfelder im Sozialwesen sind so unterschiedlich wie die Bedürfnisse der Menschen. Einen wichtigen Teil des Sozialwesens stellen etwa Sozialpädagogen, Erzieher, Heilpädagogen und Heilerziehungspfleger dar.

 

Einrichtungen, die das Sozialwesen ganz praktisch umsetzen, sind unter anderem:

  • Kindertagesstätten und Horte
  • Vor-, Grund-, Förder- und Ganztagsschulen
  • Kinderheime
  • Jugendwohn- und Erziehungsheime
  • Wohnheime für Menschen mit Behinderung
  • Tagesstätten für Menschen mit Behinderung
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung
  • (Kinder-)Krankenhäuser und Kliniken
  • Erholungs- und Ferienheime
  • Jugendherbergen
  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Einrichtungen der Pflegeberatung
  • Eltern- und Familienberatungsstellen
  • Suchtberatungsstellen
  • Psychiatrien
  • ambulante soziale Dienste
  • Vorsorge- und Reha-Kliniken
  • Alten- und Pflegeheime
  • Sozial-, Gesundheits- und Jugendämter
  • Obdachloseneinrichtungen
  • Justizvollzugsanstalten und Resozialisierungseinrichtungen
  • Einrichtungen für Flüchtlinge
  • Selbsthilfegruppen

Berufliche Vielfalt mit Perspektive: das Sozialwesen

Jobs im Bereich des Sozialwesens eröffnen tolle Perspektiven für ambitionierte Menschen mit sozialer Ader, Herz und Verstand. Der Fachkräftemangel ist enorm. Hilfs-, Fach- und Leitungspersonal wird händeringend gesucht, die Aufgaben sind anspruchsvoll, abwechslungsreich und erfüllend. Durch Fortbildungen oder auch Ergänzungsstudiengänge ergeben sich zudem vielfältige Karrieremöglichkeiten.

 

Typische Berufsbilder aus dem Sozialwesen sind unter anderem:

  • Sozialpädagoge (m/w/d)
  • Sozialarbeiter (m/w/d)
  • Sozialpädagogischer Assistent (m/w/d)
  • Heilpädagoge (m/w/d)
  • Heilerziehungspfleger (m/w/d)
  • Heilerziehungspflegehelfer (m/w/d)
  • Jugend- / Heimerzieher (m/w/d)
  • Sozialassistent (m/w/d)
  • Pädagogische Fachkraft (m/w/d)
  • Pädagogische Hilfs- oder Ergänzungskraft (m/w/d)
  • Erzieher (m/w/d)
  • Sozialbetreuer (m/w/d)
  • Hauswirtschafter (m/w/d)
  • Psychologe (m/w/d)
  • Kinderpfleger (m/w/d)
  • Motopäden (m/w/d)
  • Arbeitserzieher (m/w/d)

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